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    <title>Harrys Blog (Artikel mit Tag Literatur)</title>
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    <description>make love not war</description>
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    <pubDate>Thu, 21 Dec 2017 22:43:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Harrys Blog - make love not war</title>
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    <title>21. Dezember 1917: Geburtstag von Heinrich Böll</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/97-21.-Dezember-1917-Geburtstag-von-Heinrich-Boell</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Heinrich Böll&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=800&amp;amp;nb=800&amp;amp;id=104410&quot; title=&quot;Heinrich Böll&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Heinrich B&amp;ouml;ll&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;* 21. Dezember 1917 &amp;dagger; 16. Juli 1985&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Die verlorene Ehre der Katharina Blum&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&amp;raquo;&lt;em&gt;Die Erz&amp;auml;hlung beschreibt, wie eine bisher unbescholtene Frau wegen ihrer Freundschaft zu einem Straft&amp;auml;ter Opfer der menschenverachtenden Berichterstattung der Boulevardpresse wird, besonders eines bestimmten Blattes, das nur &amp;bdquo;ZEITUNG&amp;quot; genannt wird. Sie wird &amp;uuml;ber einen l&amp;auml;ngeren Zeitraum mehrfach in verschiedenen Varianten als eiskalte, berechnende &amp;bdquo;Terroristenbraut&amp;quot; verunglimpft und damit vor ihrem gesamten Umfeld blo&amp;szlig;gestellt. In der Folge erh&amp;auml;lt sie zudem eine Vielzahl von obsz&amp;ouml;nen, hasserf&amp;uuml;llten und beleidigenden anonymen Anrufen und Briefen. Nachdem als Folge der Ereignisse auch noch ihre bereits zuvor schwerkranke Mutter stirbt, t&amp;ouml;tet sie schlie&amp;szlig;lich aus Wut und Verzweiflung den verantwortlichen Reporter.&lt;/em&gt;&amp;laquo; &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Personen und Handlung dieser Erz&amp;auml;hlung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken &amp;Auml;hnlichkeiten mit den Praktiken der Bild-Zeitung ergeben haben, so sind diese &amp;Auml;hnlichkeiten weder beabsichtigt noch zuf&amp;auml;llig, sondern unvermeidlich.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;In das Journalistenlokal bin ich nur gegangen, um ihn mir mal anzuschauen. Ich wollte wissen, wie solch ein Mensch aussieht, was er f&amp;uuml;r Geb&amp;auml;rden hat, wie er spricht, trinkt, tanzt- dieser Mensch, der mein Leben zerst&amp;ouml;rt hat. Ja, ich bin vorher in Konrads Wohnung gegangen und habe mir die Pistole geholt, und ich habe sie sogar selbst geladen. Das hatte ich mir genau zeigen lassen, als wir damals im Wald geschossen haben. Ich wartete in dem Lokal eineinhalb bis zwei Stunden, aber er kam nicht. Ich hatte mir vorgenommen, wenn er zu widerlich w&amp;auml;re, gar nicht zu dem Interview zu gehen, und h&amp;auml;tte ich ihn vorher gesehen, w&amp;auml;re ich auch nicht hingegangen. Aber er kam ja nicht in die Kneipe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Um den Bel&amp;auml;stigungen zu entgehen, habe ich den Wirt, er hei&amp;szlig;t Kraffluhn, Peter, und ich kenne ihn von meinen Nebenbesch&amp;auml;ftigungen her, wo er manchmal als Oberkellner aushilft - ich habe ihn gebeten, mich beim Ausschank hinter der Theke helfen zu lassen. Peter wu&amp;szlig;te nat&amp;uuml;rlich, was in der ZEITUNG &amp;uuml;ber mich gelaufen war, er hatte mir versprochen, mir ein Zeichen zu geben, wenn T&amp;ouml;tges auftauchen sollte. Ein paarmal, weil ja nun Karneval war, habe ich mich auch zum Tanz auffordern lassen, aber als T&amp;ouml;tges nicht kam, wurde ich doch sehr nerv&amp;ouml;s, denn ich wollte nicht unvorbereitet mit ihm zusammentreffen. Nun, um zw&amp;ouml;lf bin ich dann nach Hause gefahren, und es war mir scheu&amp;szlig;lich in der verschmierten und verdreckten Wohnung. Ich habe nur ein paar Minuten warten m&amp;uuml;ssen, bis es klingelte, gerade Zeit genug, die Pistole zu entsichern und griffbereit in meiner Handtasche zu plazieren. Ja und dann klingelte es, und er stand schon vor der T&amp;uuml;r, als ich aufmachte, und ich hatte doch gedacht, er h&amp;auml;tte unten geklingelt, und ich h&amp;auml;tte noch ein paar Minuten Zeit, aber er war schon mit dem Aufzug raufgefahren, und da stand er vor mir, und ich war erschrocken. Nun, ich sah sofort, welch ein Schwein er war, ein richtiges Schwein. Und dazu h&amp;uuml;bsch. Was man so h&amp;uuml;bsch nennt. Nun, Sie haben ja die Fotos gesehen. Er sagte &amp;raquo;Na, Bl&amp;uuml;mchen, was machen wir zwei denn jetzt?&amp;laquo; Ich sagte kein Wort, wich ins Wohnzimmer zur&amp;uuml;ck, und er kam mir nach und sagte: -Was guckst du mich denn so entgeistert an, mein Bl&amp;uuml;melein - ich schlage vor, da&amp;szlig; wir jetzt erst einmal bumsen.&amp;laquo; Nun, inzwischen war ich bei meiner Handtasche, und er ging mir an die Kledage, und ich dachte: &amp;raquo;Bumsen, meinetwegen&amp;laquo;, und ich hab die Pistole rausgenommen und sofort auf ihn geschossen. Zweimal, dreimal, viermal. Ich wei&amp;szlig; nicht mehr genau. Wie oft, das k&amp;ouml;nnen Sie ja in dem Polizeibericht nachlesen. Ja, nun m&amp;uuml;ssen Sie nicht glauben, da&amp;szlig; es was Neues f&amp;uuml;r mich war, da&amp;szlig; ein Mann mir an die Kledage wollte - wenn Sie von Ihrem vierzehnten Lebensjahr an, und schon fr&amp;uuml;her, in Haushalten arbeiten, sind Sie was gewohnt. Aber dieser Kerl - und dann &amp;raquo;Bumsen&amp;laquo;, und ich dachte: Gut, jetzt bumst&amp;#39;s. Nat&amp;uuml;rlich hatte er damit nicht gerechnet, und er guckte mich noch &amp;#39;ne halbe Sekunde oder so erstaunt an, so wie im Kino, wenn einer pl&amp;ouml;tzlich aus heiterem Himmel erschossen wird. Dann fiel er um, und ich glaube, da&amp;szlig; er tot war.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 21 Dec 2017 23:43:00 +0100</pubDate>
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    <category>Bild (Springer)</category>
<category>birthday</category>
<category>Geburtstag</category>
<category>Heinrich Böll</category>
<category>Literatur</category>

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    <title>Das kunstseidene Mädchen</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Irmgard Keun - Das kunstseidene M&amp;auml;dchen&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;div&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/_z9waQSAzus&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
 
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    <pubDate>Thu, 06 Feb 2014 12:20:00 +0100</pubDate>
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    <category>Irmgard Keun</category>
<category>Literatur</category>

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    <title>Die Nackten und die Toten</title>
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            <category>Pazifismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=500&amp;amp;nb=500&amp;amp;id=97270&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Norman Mailer - Die Nackten und die Toten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung | 1950&lt;br /&gt;
Original: The Naked and the Dead, 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;raquo;Der Roman handelt von der Eroberung der fiktiven Pazifikinsel Anopopei durch amerikanische Truppen w&amp;auml;hrend des Zweiten Weltkriegs.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=400&amp;amp;nb=400&amp;amp;id=97685&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die meisten der n&amp;auml;her beschriebenen Figuren geh&amp;ouml;ren einem circa 12-k&amp;ouml;pfigen Aufkl&amp;auml;rungszug an. Bei der an sich problemlosen Landung der US-Truppen auf der Insel, wird der Soldat Hennessey beim allerersten Gefecht mit den Japanern noch am Strand t&amp;ouml;dlich verwundet. Hennesseys Tod wird von den anderen aber gelassen hingenommen, da dieser noch neu im Zug war.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die M&amp;auml;nner werden danach wochenlang mit strapazi&amp;ouml;sen Stra&amp;szlig;enbauarbeiten besch&amp;auml;ftigt. Bei einem japanischen Gegenangriff verteidigt die nun an der Kampffront eingesetzte Gruppe erfolgreich ein Flussufer.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dann ger&amp;auml;t der Vormarsch der amerikanischen Truppen an einer gut ausgebauten Verteidigungsstellung im Hinterland der Insel ins Stocken. Nach zahlreichen Streitereien &amp;uuml;bertr&amp;auml;gt General Cummings seinem bisherigen Adjutanten Leutnant Hearn das Kommando &amp;uuml;ber den Aufkl&amp;auml;rungszug. Die Einheit wird daraufhin zu einem riskanten Erkundungsunternehmen hinter die japanischen Linien entsandt. Nach einem beschwerlichen Marsch quer durch den Dschungel des Hinterlandes von Anopopei ger&amp;auml;t die Gruppe an einem Bergpass in einen japanischen Hinterhalt. Dabei wird der Soldat Wilson schwer verwundet. Daraufhin trennt sich die Gruppe. Ein Teil des Zuges tr&amp;auml;gt den verwundeten Wilson in einem tagelangen Gewaltmarsch quer durch den Dschungel Richtung K&amp;uuml;ste. Der Verwundete stirbt aber trotz der Strapazen kurz vor Erreichen der K&amp;uuml;ste an der erlittenen Bauchverletzung. Auch der Versuch der verbliebenen Tr&amp;auml;ger, wenigstens den Leichnam zu bergen, scheitert, als der tote K&amp;ouml;rper an einer Stromschnelle verloren geht und unauffindbar in ein Sumpfgebiet abgetrieben wird.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der andere Teil des Zuges setzt die Aufkl&amp;auml;rungspatrouille fort. Der Unteroffizier Martinez - bekannt als der f&amp;auml;higste Soldat der Gruppe - schleicht nachts zur&amp;uuml;ck zum Bergpass, um zu erkunden, ob sich die Japaner von dieser Stelle zur&amp;uuml;ckgezogen haben. Er findet zahlreiche japanische Soldaten in einem Lager und ersticht eine japanische Wache.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sergeant Croft sorgt daf&amp;uuml;r, dass der den Zug leitende Leutnant Hearn vom Vorhandensein der Japaner im Bergpass keinerlei Kenntnis erh&amp;auml;lt. Als die Gruppe am n&amp;auml;chsten Tag den Bergpass ersteigt, wird der den Zug anf&amp;uuml;hrende und v&amp;ouml;llig ahnungslose Leutnant Hearn von den Japanern erschossen. Der Aufkl&amp;auml;rungszug zieht sich daraufhin vom Pass zur&amp;uuml;ck. Gegen den Willen aller anderen setzt der nun wieder den Zug leitende Sergeant Croft durch, dass die &amp;Uuml;bersteigung des Mount Anaka versucht wird. Bei dieser hochalpinen und nahezu unm&amp;ouml;glichen Bergtour scheitert der Soldat Roth beim Versuch einen Felsspalt zu &amp;uuml;berspringen, und f&amp;auml;llt in den Tod. Als Croft dann in ein Hornissennest tritt, verursachen die angreifenden Hornissen Panik in der Gruppe. Die Soldaten beginnen in wilder Flucht mit dem Abstieg, so dass der Ersteigungsversuch des Berges endg&amp;uuml;ltig abgebrochen werden muss.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ohne Wissen des Aufkl&amp;auml;rungszuges war die Eroberung der Insel aber schon kurz nach Entsendung der Aufkl&amp;auml;rungspatrouille so gut wie abgeschlossen. Die erlittenen Qualen und der Tod von drei Protagonisten waren damit milit&amp;auml;risch nutzlos.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;Uuml;ber weite Strecken widmet sich der Text aber - neben den ausf&amp;uuml;hrlichen R&amp;uuml;ckblenden in das Leben einzelner Protagonisten - dem Alltagsleben und t&amp;auml;glichen Konflikten der Soldaten.&amp;laquo;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nackten_und_die_Toten&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 31 Jan 2014 12:07:00 +0100</pubDate>
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    <category>Krieg</category>
<category>Literatur</category>
<category>Norman Mailer</category>

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