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    <title>Harrys Blog (Artikel mit Tag Krieg)</title>
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    <description>make love not war</description>
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    <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 08:52:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Harrys Blog - make love not war</title>
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    <title>In den guten alten Zeiten</title>
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            <category>Pazifismus</category>
            <category>Poesie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Eugen Bracht Das Gestade der Vergessenheit&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/medien/img/art/068357.jpg&quot; title=&quot;Eugen Bracht Das Gestade der Vergessenheit&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eugen_Bracht_-_Das_Gestade_der_Vergessenheit_(1889).png&quot;&gt;Eugen Bracht - Das Gestade der Vergessenheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;Ouml;l auf Leinwand, 139 x 257 cm, 1889, Hessisches Landesmuseum Darmstadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Franz Josef Degenhardt - In den guten alten Zeiten&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/kigTh8U6JSU&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;Burg Waldeck, 1966&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dort im S&amp;uuml;drandkrater, hinten an der Zwischenkieferwand,&lt;br /&gt;
wo im letzten Jahre noch das P&amp;auml;rchen Brennesseln stand,&lt;br /&gt;
wo es immer, wenn der Mond sich &amp;uuml;berschl&amp;auml;gt, so gellend lacht,&lt;br /&gt;
dr&amp;uuml;ben haust in einem Panzer aus der allerletzten Schlacht&lt;br /&gt;
jener Kerl mit lauter Haaren auf dem Kopf und im Gesicht,&lt;br /&gt;
zu dem, wenn es Neumond ist, unser ganzer Stamm hinkriecht.&lt;br /&gt;
Jener schl&amp;auml;gt ein Instrument aus hohlem Holz und Stacheldraht&lt;br /&gt;
und erz&amp;auml;hlt dazu, was fr&amp;uuml;her sich hier zugetragen hat&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals konnte der, der wollte, auf den Hinterkrallen stehn.&lt;br /&gt;
Doch man fand das Kriechen viel bequemer als das Aufrechtgehn.&lt;br /&gt;
Der Behaarte sagt, sie seien sogar geflogen, und zwar gut.&lt;br /&gt;
Aber keiner fand je abgebrochne Fl&amp;uuml;gel unterm Schutt.&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;ber Tage und in Herden lebten sie zur Sonnenzeit,&lt;br /&gt;
doch zum Paaren schlichen sie in H&amp;ouml;hlen, immer nur zu zweit.&lt;br /&gt;
Ihre M&amp;auml;nnchen hatten Hoden und ein bi&amp;szlig;chen mehr Gewicht,&lt;br /&gt;
doch ansonsten unterschieden sie sich von den Weibchen nicht&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals wuchsen fette Pflanzen &amp;uuml;berall am Wegesrand,&lt;br /&gt;
doch sie abzufressen galt als &amp;auml;u&amp;szlig;erst unfein in dem Land.&lt;br /&gt;
Man verzehrte Artgenossen, selbst das liebenswerte Schwein,&lt;br /&gt;
doch die aufrecht gehen konnten, fra&amp;szlig; man nicht, man grub sie ein.&lt;br /&gt;
Manchmal durfte man nicht t&amp;ouml;ten, manchmal wieder mu&amp;szlig;te man.&lt;br /&gt;
Ganz Genaues wei&amp;szlig; man nicht mehr, aber irgendwas ist dran.&lt;br /&gt;
Denn wer Tausende verbrannte, der bekam den Ehrensold,&lt;br /&gt;
doch erschlug er einen einz&amp;rsquo;lnen, hat der Henker ihn geholt&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Kind ganz nackt und lachend unter einer Dusche stand,&lt;br /&gt;
dann bekam es zur Bestrafung alle Haare abgebrannt.&lt;br /&gt;
Doch war&amp;rsquo;s artig, hat&amp;rsquo;s zum Beispiel einen Panzer gut gelenkt,&lt;br /&gt;
dann bekam es zur Belohnung um den Hals ein Kreuz geh&amp;auml;ngt.&lt;br /&gt;
Man zerschlug ein Kind, wenn es die F&amp;uuml;&amp;szlig;e vom Klavier zerbi&amp;szlig;,&lt;br /&gt;
doch man lachte, wenn&amp;rsquo;s dem Nachbarkind ein Ohr vom Kopfe ri&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
Blut&amp;rsquo;ge L&amp;ouml;cher in den K&amp;ouml;pfen zeigte man den Knaben gern,&lt;br /&gt;
doch von jenem Loch der L&amp;ouml;cher hielt man sie mit Hieben fern&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle glaubten an den unsichtbaren gleichen Manitu,&lt;br /&gt;
doch der Streit dar&amp;uuml;ber, wie er aussah, lie&amp;szlig; sie nicht in Ruh.&lt;br /&gt;
Jene malten ihn ganz wei&amp;szlig; und andre schwarz oder gar rot,&lt;br /&gt;
und von Zeit zu Zeit, da schlugen sie sich deshalb einfach tot.&lt;br /&gt;
Ob die Hand ganz rot von Blut war und die Weste schwarz von Dreck,&lt;br /&gt;
das war gleich, wenn nur die Haut ganz wei&amp;szlig; war, ohne jeden Fleck.&lt;br /&gt;
Und den Mischer zweier Farben federte und teerte man&lt;br /&gt;
oder drohte ihm f&amp;uuml;r nach dem Tode Feuerqualen an&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer alt war, galt als weise, und wer dick war, galt als stark.&lt;br /&gt;
Und den fetten Greisen glaubte man aufs Wort und ohne Arg.&lt;br /&gt;
Und wenn Wolken sich am Abend f&amp;auml;rbten, freute man sich noch,&lt;br /&gt;
und man fra&amp;szlig; ganz ruhig weiter, wenn die Erde brandig roch.&lt;br /&gt;
Denn vom Himmel fiel noch Wasser, und die Sonne war noch weit,&lt;br /&gt;
und der gro&amp;szlig;e B&amp;auml;r, der schlief noch, in der guten alten Zeit.&lt;br /&gt;
Und die Erde drehte sich nicht pl&amp;ouml;tzlich r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts und im Kreis.&lt;br /&gt;
Doch man schaffte r&amp;uuml;stig, bis es dann gelang, wie jeder wei&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
Und da war Schlu&amp;szlig; mit jenen Zeiten,&lt;br /&gt;
mit den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hocken wir bei Neumond an der Zwischenkieferwand,&lt;br /&gt;
wo im letzten Jahre noch das P&amp;auml;rchen Brennesseln stand.&lt;br /&gt;
Und wir lauschen dem Behaarten, der sein Instrument laut schl&amp;auml;gt.&lt;br /&gt;
Und wir lauschen, lauschen, lauschen n&amp;auml;chtelang und unbewegt.&lt;br /&gt;
Und wir tr&amp;auml;umen von den guten alten Zeiten und dem Land,&lt;br /&gt;
wo man &amp;uuml;berall und jederzeit genug zu fressen fand.&lt;br /&gt;
Unsre Stammesmutter streichelt unser J&amp;uuml;ngstes mit den Zehn,&lt;br /&gt;
manchmal seufzt sie: &amp;laquo;O ihr Brutgenossen, war das fr&amp;uuml;her sch&amp;ouml;n&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&amp;raquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/vjzUdf3xs8c&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;Kai Degenhardt, UZ-Pressefest, 2011&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Eugen Bracht - Das Gestade der Vergessenheit (Detail)&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/medien/img/art/068356.jpg&quot; title=&quot;Eugen Bracht - Das Gestade der Vergessenheit (Detail)&quot; /&gt; Gestade der Vergessenheit, Detail&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 09:52:00 +0100</pubDate>
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    <category>art</category>
<category>Dystopie</category>
<category>Eugen Bracht</category>
<category>Franz Josef Degenhardt</category>
<category>gemälde</category>
<category>Klimawandel</category>
<category>Krieg</category>
<category>Kunst</category>
<category>Menschen</category>
<category>Religion</category>

</item>
<item>
    <title>Zeitungsmeldungen</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/37-Zeitungsmeldungen</link>
            <category>Antifaschismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Zeitungsmeldungen 1933&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=800&amp;amp;nb=800&amp;amp;id=108108&quot; title=&quot;Zeitungsmeldungen 1933&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Zeitungsmeldungen&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jura Soyfer - Die Ordnung schuf der liebe Gott&lt;/strong&gt;, Reclam,1977&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?id=77147&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;&lt;em&gt;Es braust ein Ruf wie dazumal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In allen deutschen Gauen!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Deutschlands Stationschef gibt Signal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zur fr&amp;ouml;hlichen Fahrt ins Grauen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es gibt Spione, die Gift verstreun&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Am Brunnen vor dem Tor.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und gar in puncto &amp;gt;Wacht am Rhein&amp;lt; -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Lieb Vaterland, magst ruhig sein,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;So ruhig wie nie zuvor!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir wollen uns siegreich ins Stahlbad st&amp;uuml;rzen!&lt;/em&gt;&amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stammt diese Meldung vom Jahre vierzehn?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Fehlgeraten! Die Nachricht wird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vom Jahre dreiunddrei&amp;szlig;ig datiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;&lt;em&gt;Von neun guten Deutschen sind durchschnittlich acht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Soldaten, und der letzte,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der f&amp;uuml;r die Front nicht kommt in Betracht,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der ist der Vorgesetzte ..&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;#39;s ist h&amp;ouml;chste Zeit, da&amp;szlig; die gro&amp;szlig;e Zeit&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;Uuml;ber Deutschland komme!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der gute Deutsche ist bereit&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu k&amp;auml;mpfen mit Beharrlichkeit&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Um seinen Platz an der Somme!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Schwarzwei&amp;szlig;rot sind Fahnen und Sch&amp;uuml;rzen ...&lt;/em&gt;&amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stammt diese Nachricht vom Jahre vierzehn?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Fehlgeraten! Die Meldung wird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vom Jahre dreiunddrei&amp;szlig;ig datiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;&lt;em&gt;Der nationale Stiefel gellt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Im Rundfunk, auf der Stra&amp;szlig;e!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der F&amp;uuml;hrer ruft hinaus in die Welt:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Freiheit eine Pr&amp;uuml;gelgasse!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Man machte in Elbing zwei Rote kalt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Man hat auf der Flucht sie erschossen),&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der eine lief weiter beim Zuruf: Halt!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der andre (war schon doof und alt)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Blieb stehn wie angegossen ...&lt;/em&gt;&amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stammt die Meldung vom Balkan?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Gestern kam sie aus Deutschland an ...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es t&amp;ouml;nt aus dem Rundfunk zum erstenmal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;Uuml;ber Land und Stadt:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;&lt;em&gt;Schlu&amp;szlig; mit Faschismus und Kapital!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Am Wort ist das Proletariat!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Uns macht kein Friedensversprechen mehr dumm&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und kein Offiziersehrenwort!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Achtung, wir rei&amp;szlig;en das Steuer herum,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Menschlichkeit geht &amp;uuml;ber Bord!&lt;/em&gt;&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;W&amp;uuml;rde die Meldung von achtzehn stammen,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;W&amp;auml;ren wir wie sie so hart&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Gewesen, als wir an die Reihe kamen,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;H&amp;auml;tten wir uns Herrn Hitler erspart ...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Genossen vom Reich! Wann ruft ihr &lt;/em&gt;&amp;bdquo;&lt;em&gt;Hal&lt;/em&gt;t&amp;ldquo;&lt;em&gt;!?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Datiert die Meldung auf m&amp;ouml;glichst bald!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Dec 2016 15:59:00 +0100</pubDate>
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    <category>jura soyfer</category>
<category>krieg</category>
<category>lyrik</category>

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    <title>15. November 2015: P. F. Sloan gestorben</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/16-15.-November-2015-P.-F.-Sloan-gestorben</link>
            <category>Pazifismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h4&gt;&lt;strong&gt;P. F. Sloan * 18. September 1945 + 15. November 2015&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eve of Destruction (Barry McGuire, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Eve_of_Destruction&quot;&gt;1965&lt;/a&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;480&quot; mozallowfullscreen=&quot;true&quot; src=&quot;https://archive.org/embed/eve-of-destruction&quot; webkitallowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;640&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;The eastern world it is explodin&amp;#39;, violence flarin&amp;#39;, bullets loadin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You&amp;#39;re old enough to kill but not for votin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You don&amp;#39;t believe in war, what&amp;#39;s that gun you&amp;#39;re totin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;And even the Jordan river has bodies floatin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;But you tell me over and over and over again my friend&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ah, you don&amp;#39;t believe we&amp;#39;re on the eve of destruction&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Don&amp;#39;t you understand, what I&amp;#39;m trying to say?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Can&amp;#39;t you see the fear that I&amp;#39;m feeling today?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;If the button is pushed, there&amp;#39;s no running away&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;There&amp;#39;ll be none to save with the world in a grave&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Take a look around you, boy, it&amp;#39;s bound to scare you, boy&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;But you tell me over and over and over again my friend&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ah, you don&amp;#39;t believe we&amp;#39;re on the eve of destruction&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Yeah, my blood&amp;#39;s so mad, feels like coagulatin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;I&amp;#39;m sittin&amp;#39; here just contemplatin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;I can&amp;#39;t twist the truth, it knows no regulation&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Handful of Senators don&amp;#39;t pass legislation&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;And marches alone can&amp;#39;t bring integration&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;When human respect is disintegratin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;This whole crazy world is just too frustratin&amp;#39;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;And you tell me over and over and over again my friend&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ah, you don&amp;#39;t believe we&amp;#39;re on the eve of destruction&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Think of all the hate there is in Red China&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Then take a look around to Selma, Alabama&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ah, you may leave here for four days in space&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;But when you return it&amp;#39;s the same old place&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;The poundin&amp;#39; of the drums, the pride and disgrace&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You can bury your dead but don&amp;#39;t leave a trace&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hate your next door neighbor but don&amp;#39;t forget to say grace&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;And you tell me over and over and over and over again my friend&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ah, you don&amp;#39;t believe we&amp;#39;re on the eve of destruction&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Nov 2015 03:51:00 +0100</pubDate>
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    <category>Barry Mcguire</category>
<category>Krieg</category>
<category>P. F. Sloan</category>
<category>RIP</category>

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    <title>Glory in Battle</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/15-Glory-in-Battle</link>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;h3&gt;&lt;strong&gt;The Tiger Lillies - Glory in Battle&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;div&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/7QaHcE62ThM&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;There is no glory in battle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;There is no glory in war&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You are all just fools&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;The politicians whores&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.fotos.goehde.com/img.php?id=7246&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;There is no glory in battle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Each of you a fool&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;For greedy power brokers&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You are just a tool&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;There are no just reasons&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;There are no just ends&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You&amp;#39;re just a worthless pawn&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Liars you defend&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;There is no glory in battle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;There is no glory in war&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You are all just fools&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;The politicians whores&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;You cannot fight for God&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Or for a holly cause&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You fight for evil greedy men&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;you are their abject whore&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;There is no glory in battle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Each of you a fool&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;For greedy power brokers&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You are just a tool&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;So proud warrior&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wear your uniform with pride&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You are fool an idiot&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;No matter the side&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;There is no glory in battle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;There is no glory in war&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;You are all just fools&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;The politicians whores&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 03:46:00 +0100</pubDate>
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    <category>Krieg</category>
<category>Soldaten</category>
<category>The Tiger Lillies</category>

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    <title>Die Nackten und die Toten</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/64-Die-Nackten-und-die-Toten</link>
            <category>Pazifismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=500&amp;amp;nb=500&amp;amp;id=97270&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Norman Mailer - Die Nackten und die Toten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung | 1950&lt;br /&gt;
Original: The Naked and the Dead, 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;raquo;Der Roman handelt von der Eroberung der fiktiven Pazifikinsel Anopopei durch amerikanische Truppen w&amp;auml;hrend des Zweiten Weltkriegs.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=400&amp;amp;nb=400&amp;amp;id=97685&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die meisten der n&amp;auml;her beschriebenen Figuren geh&amp;ouml;ren einem circa 12-k&amp;ouml;pfigen Aufkl&amp;auml;rungszug an. Bei der an sich problemlosen Landung der US-Truppen auf der Insel, wird der Soldat Hennessey beim allerersten Gefecht mit den Japanern noch am Strand t&amp;ouml;dlich verwundet. Hennesseys Tod wird von den anderen aber gelassen hingenommen, da dieser noch neu im Zug war.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die M&amp;auml;nner werden danach wochenlang mit strapazi&amp;ouml;sen Stra&amp;szlig;enbauarbeiten besch&amp;auml;ftigt. Bei einem japanischen Gegenangriff verteidigt die nun an der Kampffront eingesetzte Gruppe erfolgreich ein Flussufer.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dann ger&amp;auml;t der Vormarsch der amerikanischen Truppen an einer gut ausgebauten Verteidigungsstellung im Hinterland der Insel ins Stocken. Nach zahlreichen Streitereien &amp;uuml;bertr&amp;auml;gt General Cummings seinem bisherigen Adjutanten Leutnant Hearn das Kommando &amp;uuml;ber den Aufkl&amp;auml;rungszug. Die Einheit wird daraufhin zu einem riskanten Erkundungsunternehmen hinter die japanischen Linien entsandt. Nach einem beschwerlichen Marsch quer durch den Dschungel des Hinterlandes von Anopopei ger&amp;auml;t die Gruppe an einem Bergpass in einen japanischen Hinterhalt. Dabei wird der Soldat Wilson schwer verwundet. Daraufhin trennt sich die Gruppe. Ein Teil des Zuges tr&amp;auml;gt den verwundeten Wilson in einem tagelangen Gewaltmarsch quer durch den Dschungel Richtung K&amp;uuml;ste. Der Verwundete stirbt aber trotz der Strapazen kurz vor Erreichen der K&amp;uuml;ste an der erlittenen Bauchverletzung. Auch der Versuch der verbliebenen Tr&amp;auml;ger, wenigstens den Leichnam zu bergen, scheitert, als der tote K&amp;ouml;rper an einer Stromschnelle verloren geht und unauffindbar in ein Sumpfgebiet abgetrieben wird.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der andere Teil des Zuges setzt die Aufkl&amp;auml;rungspatrouille fort. Der Unteroffizier Martinez - bekannt als der f&amp;auml;higste Soldat der Gruppe - schleicht nachts zur&amp;uuml;ck zum Bergpass, um zu erkunden, ob sich die Japaner von dieser Stelle zur&amp;uuml;ckgezogen haben. Er findet zahlreiche japanische Soldaten in einem Lager und ersticht eine japanische Wache.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sergeant Croft sorgt daf&amp;uuml;r, dass der den Zug leitende Leutnant Hearn vom Vorhandensein der Japaner im Bergpass keinerlei Kenntnis erh&amp;auml;lt. Als die Gruppe am n&amp;auml;chsten Tag den Bergpass ersteigt, wird der den Zug anf&amp;uuml;hrende und v&amp;ouml;llig ahnungslose Leutnant Hearn von den Japanern erschossen. Der Aufkl&amp;auml;rungszug zieht sich daraufhin vom Pass zur&amp;uuml;ck. Gegen den Willen aller anderen setzt der nun wieder den Zug leitende Sergeant Croft durch, dass die &amp;Uuml;bersteigung des Mount Anaka versucht wird. Bei dieser hochalpinen und nahezu unm&amp;ouml;glichen Bergtour scheitert der Soldat Roth beim Versuch einen Felsspalt zu &amp;uuml;berspringen, und f&amp;auml;llt in den Tod. Als Croft dann in ein Hornissennest tritt, verursachen die angreifenden Hornissen Panik in der Gruppe. Die Soldaten beginnen in wilder Flucht mit dem Abstieg, so dass der Ersteigungsversuch des Berges endg&amp;uuml;ltig abgebrochen werden muss.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ohne Wissen des Aufkl&amp;auml;rungszuges war die Eroberung der Insel aber schon kurz nach Entsendung der Aufkl&amp;auml;rungspatrouille so gut wie abgeschlossen. Die erlittenen Qualen und der Tod von drei Protagonisten waren damit milit&amp;auml;risch nutzlos.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;Uuml;ber weite Strecken widmet sich der Text aber - neben den ausf&amp;uuml;hrlichen R&amp;uuml;ckblenden in das Leben einzelner Protagonisten - dem Alltagsleben und t&amp;auml;glichen Konflikten der Soldaten.&amp;laquo;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nackten_und_die_Toten&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 31 Jan 2014 12:07:00 +0100</pubDate>
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    <category>Krieg</category>
<category>Literatur</category>
<category>Norman Mailer</category>

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<item>
    <title>Doch wollt Ihr Blut vergießen Dann laßt das Eure fließen</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/45-Doch-wollt-Ihr-Blut-vergiessen-Dann-lasst-das-Eure-fliessen</link>
            <category>Pazifismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gewalt kann &amp;quot;notwendig und sinnvoll sein, um ihrerseits Gewalt zu &amp;uuml;berwinden oder zu unterbinden&amp;quot;&lt;/strong&gt; Joachim Gauck&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.fotos.goehde.com/img.php?id=7246&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;DER DESERTEUR&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Verehrter Pr&amp;auml;sident&lt;br /&gt;
Ich sende Euch ein Schreiben&lt;br /&gt;
Lest es oder la&amp;szlig;t es bleiben&lt;br /&gt;
Wenn Euch die Zeit sehr brennt&lt;br /&gt;
Man schickt mir da, gebt acht&lt;br /&gt;
Die Milit&amp;auml;rpapiere&lt;br /&gt;
Da&amp;szlig; ich in d&amp;#39;n Krieg marschiere&lt;br /&gt;
Und das vor Mittwoch nacht&lt;br /&gt;
Verehrter Pr&amp;auml;sident&lt;br /&gt;
Das werde ich nicht machen&lt;br /&gt;
Das w&amp;auml;re ja zum Lachen&lt;br /&gt;
Ich hab kein Kriegstalent&lt;br /&gt;
Sei&amp;#39;s Euch auch zum Verdru&amp;szlig;&lt;br /&gt;
Ihr k&amp;ouml;nnt mir&amp;#39;s nicht befehlen&lt;br /&gt;
Ich wills Euch nicht verhehlen&lt;br /&gt;
Da&amp;szlig; ich desertieren mu&amp;szlig;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit ich auf Erden bin&lt;br /&gt;
sah ich den Vater sterben&lt;br /&gt;
sah meine Br&amp;uuml;der sterben&lt;br /&gt;
Und weinen nur mein Kind&lt;br /&gt;
Sah Mutters gro&amp;szlig;e Not&lt;br /&gt;
Nun liegt sie schon im Grabe&lt;br /&gt;
Verlacht den Bombenhagel&lt;br /&gt;
und treibt mit W&amp;uuml;rmern Spott&lt;br /&gt;
Als ich Gefangner war&lt;br /&gt;
Ging meine Frau verdienen&lt;br /&gt;
ich sah nur noch Ruinen&lt;br /&gt;
Nichts blieb, was mir mal war&lt;br /&gt;
Fr&amp;uuml;h wenn die H&amp;auml;hne kr&amp;auml;hn&lt;br /&gt;
Dann schlie&amp;szlig; ich meine T&amp;uuml;ren&lt;br /&gt;
Und will die Toten sp&amp;uuml;ren&lt;br /&gt;
Und auf die Stra&amp;szlig;e gehen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich nehm den Bettelstab&lt;br /&gt;
Auf meiner Tour de France&lt;br /&gt;
Durch Bretagne und Provence&lt;br /&gt;
Und sag den Menschen dies:&lt;br /&gt;
Verweigert Krieg, Gewehr&lt;br /&gt;
Verweigert Waffentragen&lt;br /&gt;
Ihr m&amp;uuml;&amp;szlig;t schon etwas wagen&lt;br /&gt;
Verweigert&amp;#39;s Milit&amp;auml;r&lt;br /&gt;
Ihr predigt, Kompliment&lt;br /&gt;
Doch wollt Ihr Blut vergie&amp;szlig;en&lt;br /&gt;
Dann la&amp;szlig;t das Eure flie&amp;szlig;en&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verehrter Pr&amp;auml;sident&lt;br /&gt;
Sagt Eurer Polizei&lt;br /&gt;
Sie w&amp;uuml;rde mich schon schaffen&lt;br /&gt;
Denn ich bin ohne Waffen&lt;br /&gt;
zu schie&amp;szlig;en steht ihr frei.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(Orginaltext von Boris Vian, deutscher Text von Hans Diebstahler)&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 12 Jun 2012 05:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>auslandseinsatz</category>
<category>glücksüchtig</category>
<category>Joachim Gauck</category>
<category>krieg</category>
<category>soldaten</category>

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