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    <title>Harrys Blog (Artikel mit Tag Klimawandel)</title>
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    <description>make love not war</description>
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    <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 08:52:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Harrys Blog - make love not war</title>
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    <title>In den guten alten Zeiten</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/141-In-den-guten-alten-Zeiten</link>
            <category>Pazifismus</category>
            <category>Poesie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Eugen Bracht Das Gestade der Vergessenheit&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/medien/img/art/068357.jpg&quot; title=&quot;Eugen Bracht Das Gestade der Vergessenheit&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eugen_Bracht_-_Das_Gestade_der_Vergessenheit_(1889).png&quot;&gt;Eugen Bracht - Das Gestade der Vergessenheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;Ouml;l auf Leinwand, 139 x 257 cm, 1889, Hessisches Landesmuseum Darmstadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Franz Josef Degenhardt - In den guten alten Zeiten&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/kigTh8U6JSU&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;Burg Waldeck, 1966&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dort im S&amp;uuml;drandkrater, hinten an der Zwischenkieferwand,&lt;br /&gt;
wo im letzten Jahre noch das P&amp;auml;rchen Brennesseln stand,&lt;br /&gt;
wo es immer, wenn der Mond sich &amp;uuml;berschl&amp;auml;gt, so gellend lacht,&lt;br /&gt;
dr&amp;uuml;ben haust in einem Panzer aus der allerletzten Schlacht&lt;br /&gt;
jener Kerl mit lauter Haaren auf dem Kopf und im Gesicht,&lt;br /&gt;
zu dem, wenn es Neumond ist, unser ganzer Stamm hinkriecht.&lt;br /&gt;
Jener schl&amp;auml;gt ein Instrument aus hohlem Holz und Stacheldraht&lt;br /&gt;
und erz&amp;auml;hlt dazu, was fr&amp;uuml;her sich hier zugetragen hat&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals konnte der, der wollte, auf den Hinterkrallen stehn.&lt;br /&gt;
Doch man fand das Kriechen viel bequemer als das Aufrechtgehn.&lt;br /&gt;
Der Behaarte sagt, sie seien sogar geflogen, und zwar gut.&lt;br /&gt;
Aber keiner fand je abgebrochne Fl&amp;uuml;gel unterm Schutt.&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;ber Tage und in Herden lebten sie zur Sonnenzeit,&lt;br /&gt;
doch zum Paaren schlichen sie in H&amp;ouml;hlen, immer nur zu zweit.&lt;br /&gt;
Ihre M&amp;auml;nnchen hatten Hoden und ein bi&amp;szlig;chen mehr Gewicht,&lt;br /&gt;
doch ansonsten unterschieden sie sich von den Weibchen nicht&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals wuchsen fette Pflanzen &amp;uuml;berall am Wegesrand,&lt;br /&gt;
doch sie abzufressen galt als &amp;auml;u&amp;szlig;erst unfein in dem Land.&lt;br /&gt;
Man verzehrte Artgenossen, selbst das liebenswerte Schwein,&lt;br /&gt;
doch die aufrecht gehen konnten, fra&amp;szlig; man nicht, man grub sie ein.&lt;br /&gt;
Manchmal durfte man nicht t&amp;ouml;ten, manchmal wieder mu&amp;szlig;te man.&lt;br /&gt;
Ganz Genaues wei&amp;szlig; man nicht mehr, aber irgendwas ist dran.&lt;br /&gt;
Denn wer Tausende verbrannte, der bekam den Ehrensold,&lt;br /&gt;
doch erschlug er einen einz&amp;rsquo;lnen, hat der Henker ihn geholt&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Kind ganz nackt und lachend unter einer Dusche stand,&lt;br /&gt;
dann bekam es zur Bestrafung alle Haare abgebrannt.&lt;br /&gt;
Doch war&amp;rsquo;s artig, hat&amp;rsquo;s zum Beispiel einen Panzer gut gelenkt,&lt;br /&gt;
dann bekam es zur Belohnung um den Hals ein Kreuz geh&amp;auml;ngt.&lt;br /&gt;
Man zerschlug ein Kind, wenn es die F&amp;uuml;&amp;szlig;e vom Klavier zerbi&amp;szlig;,&lt;br /&gt;
doch man lachte, wenn&amp;rsquo;s dem Nachbarkind ein Ohr vom Kopfe ri&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
Blut&amp;rsquo;ge L&amp;ouml;cher in den K&amp;ouml;pfen zeigte man den Knaben gern,&lt;br /&gt;
doch von jenem Loch der L&amp;ouml;cher hielt man sie mit Hieben fern&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle glaubten an den unsichtbaren gleichen Manitu,&lt;br /&gt;
doch der Streit dar&amp;uuml;ber, wie er aussah, lie&amp;szlig; sie nicht in Ruh.&lt;br /&gt;
Jene malten ihn ganz wei&amp;szlig; und andre schwarz oder gar rot,&lt;br /&gt;
und von Zeit zu Zeit, da schlugen sie sich deshalb einfach tot.&lt;br /&gt;
Ob die Hand ganz rot von Blut war und die Weste schwarz von Dreck,&lt;br /&gt;
das war gleich, wenn nur die Haut ganz wei&amp;szlig; war, ohne jeden Fleck.&lt;br /&gt;
Und den Mischer zweier Farben federte und teerte man&lt;br /&gt;
oder drohte ihm f&amp;uuml;r nach dem Tode Feuerqualen an&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer alt war, galt als weise, und wer dick war, galt als stark.&lt;br /&gt;
Und den fetten Greisen glaubte man aufs Wort und ohne Arg.&lt;br /&gt;
Und wenn Wolken sich am Abend f&amp;auml;rbten, freute man sich noch,&lt;br /&gt;
und man fra&amp;szlig; ganz ruhig weiter, wenn die Erde brandig roch.&lt;br /&gt;
Denn vom Himmel fiel noch Wasser, und die Sonne war noch weit,&lt;br /&gt;
und der gro&amp;szlig;e B&amp;auml;r, der schlief noch, in der guten alten Zeit.&lt;br /&gt;
Und die Erde drehte sich nicht pl&amp;ouml;tzlich r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts und im Kreis.&lt;br /&gt;
Doch man schaffte r&amp;uuml;stig, bis es dann gelang, wie jeder wei&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
Und da war Schlu&amp;szlig; mit jenen Zeiten,&lt;br /&gt;
mit den guten alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hocken wir bei Neumond an der Zwischenkieferwand,&lt;br /&gt;
wo im letzten Jahre noch das P&amp;auml;rchen Brennesseln stand.&lt;br /&gt;
Und wir lauschen dem Behaarten, der sein Instrument laut schl&amp;auml;gt.&lt;br /&gt;
Und wir lauschen, lauschen, lauschen n&amp;auml;chtelang und unbewegt.&lt;br /&gt;
Und wir tr&amp;auml;umen von den guten alten Zeiten und dem Land,&lt;br /&gt;
wo man &amp;uuml;berall und jederzeit genug zu fressen fand.&lt;br /&gt;
Unsre Stammesmutter streichelt unser J&amp;uuml;ngstes mit den Zehn,&lt;br /&gt;
manchmal seufzt sie: &amp;laquo;O ihr Brutgenossen, war das fr&amp;uuml;her sch&amp;ouml;n&lt;br /&gt;
in den guten alten Zeiten.&amp;raquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/vjzUdf3xs8c&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;Kai Degenhardt, UZ-Pressefest, 2011&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Eugen Bracht - Das Gestade der Vergessenheit (Detail)&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/medien/img/art/068356.jpg&quot; title=&quot;Eugen Bracht - Das Gestade der Vergessenheit (Detail)&quot; /&gt; Gestade der Vergessenheit, Detail&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 09:52:00 +0100</pubDate>
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    <category>art</category>
<category>Dystopie</category>
<category>Eugen Bracht</category>
<category>Franz Josef Degenhardt</category>
<category>gemälde</category>
<category>Klimawandel</category>
<category>Krieg</category>
<category>Kunst</category>
<category>Menschen</category>
<category>Religion</category>

</item>
<item>
    <title>Die Geschichte der Bienen</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/131-Die-Geschichte-der-Bienen</link>
            <category>Literatur</category>
            <category>Natur</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=800&amp;amp;nb=800&amp;amp;id=91582&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der H&amp;ouml;rverlag | mp3-CD: 602 Min | ISBN: 9783844524963 | 2017&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von Bienen und Menschen&lt;br /&gt;
Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein&lt;br /&gt;
Lesefassung: Katja Semprich&lt;br /&gt;
Gelesen von Bibiana Beglau, Markus Fennert und Thomas M. Meinhardt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;England. 1832: William, Biologe, Samenh&amp;auml;ndler und Vater von acht Kindern. verl&amp;auml;sst seit Wochen das Bett nicht. Das Gesch&amp;auml;ft liegt brach. Doch eine Idee k&amp;ouml;nnte alles ver&amp;auml;ndern: ein v&amp;ouml;llig neuartiger Bienenstock. Ohio,2007: Der Imker George arbeitet hart f&amp;uuml;r seinen Traum. Der Hof soll gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werden, sein Sohn Tom eines Tages &amp;uuml;bernehmen. Der aber tr&amp;auml;umt vom Journalismus. Pl&amp;ouml;tzlich geschieht das Unglaubliche: Die Bienen verschwinden. China, 2098: Die Arbeiterin Tao best&amp;auml;ubt von Hand B&amp;auml;ume, denn Bienen gibt es l&amp;auml;ngst nicht mehr. Mehr als alles andere w&amp;uuml;nscht sie sich ein besseres Leben f&amp;uuml;r ihren Sohn. Doch dann steht alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/medien/anim/067903.gif&quot; style=&quot;float: right;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgrund einer Empfehlung f&amp;uuml;r das Buch, habe ich mir das H&amp;ouml;rbuch angeh&amp;ouml;rt und es hat mir gut gefallen. Eigentlich m&amp;uuml;&amp;szlig;te der Titel aber hei&amp;szlig;en: Die Geschichte der Imkerei, hatte mehr Infos zu den Bienen an sich erwartet, aber &amp;uuml;bers Imkern wu&amp;szlig;te ich vorher auch recht wenig, das hat sich nun - nachdem ich noch einiges nachgelesen habe - ge&amp;auml;ndert. Ansonsten ist die Geschichte schon sehr bedr&amp;uuml;ckend, insbesondere der Zukunftsteil, wenn man zwischendurch dann noch aktuelle Nachrichten h&amp;ouml;rt. Bei den anderen beiden Handlungsstr&amp;auml;ngen tritt, neben den Bienen, mehr das Vater-Sohn-Problem in den Vordergrund (Georg ging mir arg auf den Nerv), bei William gefiel mir besonders seine Tochter Charline...&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 17:58:00 +0100</pubDate>
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    <category>Bienen</category>
<category>Bienensterben</category>
<category>Hörbücher</category>
<category>Klima</category>
<category>Klimawandel</category>
<category>Maja Lunde</category>
<category>Umweltzerstörung</category>

</item>
<item>
    <title>Der Mensch muss weg</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/105-Der-Mensch-muss-weg</link>
            <category>Kabarett</category>
            <category>Poesie</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Tiercollage Fotobearbeitung&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=800&amp;amp;nb=800&amp;amp;id=77301&quot; title=&quot;Tiercollage Fotobearbeitung&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Georg Kreisler - Der Mensch muss weg&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://musicbrainz.org/release/ae4c7ccc-15e5-4625-8b66-26b794a55b06&quot;&gt;Wo der Pfeffer w&amp;auml;chst&lt;/a&gt;, 1996&lt;/p&gt;

&lt;div&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/r6WS6HBOJsc&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn man so die Menschen tun und t&amp;auml;nzeln sieht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und um das Vermeintliche scharwenzeln sieht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wei&amp;szlig; man keinen Ausweg, keinen Rat&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und kommt nur zu einem Resultat:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die V&amp;ouml;gel zwitschern in den Zweigen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Heimchen husten hinterm Herd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Fische tr&amp;ouml;sten sich durch Schweigen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nur der Mensch, der st&amp;ouml;rt!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Wicken wiegen sich im Winde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Falter f&amp;uuml;hlen was das heisst&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Kuckuck fliegt mit seinem Kinde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nur der Mensch, der beisst!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kunterbunt wehen mitunter bunte Libellen Wellen am See&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Finken trinken den Fluss aus, Meisen kreisen den Klee&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die H&amp;uuml;gel b&amp;uuml;geln ihre Schatten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Stern beleuchtet sein Versteck&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Kuh ermattet auf den Matten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nur der Mensch ist so roh&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Und er st&amp;ouml;rt das Niveau&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Der muss raus aus dem Zoo Der muss weg!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Baumlang raffen die Giraffen ihre Knie hinauf&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zur Galerie hinauf&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Pfeilschnell schnellen die Gazellen durch den Sand&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie ein Komtenschwanz&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ho-ruck bremsen alle Gemsen, jede Gruppe stoppt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sobald die Kuppe stoppt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Turmhoch flutet auch der gute Elefant&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Im Elefantentanz&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vom Uhu bis zum Salamander&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Erschuf der Himmel ein Gedicht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;So sch&amp;ouml;n passt alles zueinander&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nur der Mensch passt nicht!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der B&amp;uuml;ffel schn&amp;uuml;ffelt erst sein Futter&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Den Leich im Teich erreicht der Hecht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Widder wittert seine Mutter&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nur der Mensch riecht schlecht&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Weder Maus ist die Fledermaus&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Noch als Vogel f&amp;uuml;hlt sie sich wohl&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Igel riegeln die Welt aus&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hasen grasen im Kohl&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Erde ist in ihrem Grunde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein wechselweises Ringelreih&amp;#39;n&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Denn Eulen heulen wie die Hunde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und wunde Hunde k&amp;ouml;nnen schreien&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schnecken kriegen H&amp;ouml;rner wie die Ziegen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Fische k&amp;ouml;nnen fliegen wie die Fliegen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kr&amp;ouml;ten k&amp;ouml;nnen fl&amp;ouml;ten wie die Katzen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und die Katzen wie die Spatzen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Jeder kann von jedem was gewinnen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Alle k&amp;ouml;nnen spinnen wie die Spinnen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Lediglich der Mensch hat keinen Zweck&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Denn der Mensch bleibt ein Mensch&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Der muss weg!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/h2&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Dec 2019 11:39:00 +0100</pubDate>
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    <category>Georg Kreisler</category>
<category>Klima</category>
<category>Klimawandel</category>
<category>Menschen</category>
<category>Tiere</category>

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    <title>Der Weltuntergang</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/93-Der-Weltuntergang</link>
            <category>Poesie</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Franz Hohler - Der Weltuntergang&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Album: Ungem&amp;uuml;tlicher 2. Teil, 1974&lt;/p&gt;

&lt;div&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/ODJqFna57t8&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Weltuntergang, meine Damen und Herren, wird, nach dem, was man heute so wei&amp;szlig;, etwa folgenderma&amp;szlig;en vor sich gehen:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am Anfang wird auf einer ziemlich kleinen Insel im s&amp;uuml;dlichen Pazifik ein K&amp;auml;fer verschwinden, ein unangenehmer und alle werden sagen:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;quot;Gott sei Dank ist dieser K&amp;auml;fer endlich weg&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieses widerliche Jucken das er brachte und er war immer voller Dreck!&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Bewohner dieser Insel merken, da&amp;szlig; am Morgen fr&amp;uuml;h, wenn die V&amp;ouml;gel singen, eine Stimme fehlt. Eine hohe eher schrille&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie das Zirpen einer Grille&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Stimme jenes Vogels dessen Nahrung, es ist klar&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der kleine dreckige K&amp;auml;fer war!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Fischer dieser Insel bemerken, da&amp;szlig; in ihren Netzen eine Sorte fehlt jene kleine aber ganz besonders zarte die - hier mu&amp;szlig; ich unterbrechen und erw&amp;auml;hnen, da&amp;szlig; der Vogel mit der eher schrillen Stimme die Gewohnheit hat, oder gehabt haben wird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In einer langen Schlaufe auf das Meer hinaus zu kehren&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und w&amp;auml;hrend dieses Fluges seinen Kot zu entleeren&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und f&amp;uuml;r die kleine, aber ganz besonders zarte Sorte Fisch, war dieser Kot&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das t&amp;auml;gliche Brot!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Bewohner des Kontinents, in dessen N&amp;auml;he die ziemlich kleine Insel im Pazifik liegt, bemerken da&amp;szlig; sich &amp;uuml;berall an den B&amp;auml;umen, auf den Gr&amp;auml;sern, an den Klinken ihrer T&amp;uuml;ren, auf dem Essen, an den Kleidern, auf der Haut und in den Haaren, winzige schwarze Insekten versammeln&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die sie niemals gesehen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und sie werden&amp;#39;s nicht verstehen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Denn sie k&amp;ouml;nnen ja nicht wissen, da&amp;szlig; die kleine aber ganz besonders zarte Sorte Fisch, die Nahrung eines gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren gar nicht zarten Fisches war, welcher seinerseits nun einfach eine andere Sorte jagte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Einen kleinen gelben Stichling von selbem Ma&amp;szlig;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der vor allem diese schwarzen Insekten fra&amp;szlig;!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Bewohner Europas, also wir, merken, da&amp;szlig; die Eierpreise steigen und zwar gewaltig und die H&amp;uuml;hnerfarmbesitzer werden sagen, da&amp;szlig; der Mais, aus dem ein Gro&amp;szlig;teil des Futters f&amp;uuml;r die H&amp;uuml;hner besteht, vom Kontinent, in dessen N&amp;auml;he die ziemlich kleine Insel im Pazifik liegt, pl&amp;ouml;tzlich nicht mehr zu kriegen sei, wegen irgendeiner Plage von Insekten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die man mit Giften erfolgreich abgefangen -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nur leider sei dabei auch der Mais draufgegangen!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter jetzt - geht es immer schneller -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kommt &amp;uuml;berhaupt kein Huhn mehr auf den Teller.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Auf der Suche nach Ersatz f&amp;uuml;r den Mais im H&amp;uuml;hnerfutter, hat man den Anteil an Fischmehl verdoppelt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Doch jeder Fisch hat heutzutage halt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Seinen ganz bestimmten Quecksilbergehalt!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bis jetzt war er tief genug um niemand zu verderben&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Doch nun geht&amp;#39;s an ein weltweites H&amp;uuml;hnersterben!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Bewohner jener ziemlich kleinen Insel im s&amp;uuml;dlichen Pazifik erschreckt vom Ufer in die H&amp;auml;user rennen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weil sie das was sie gesehen haben absolut nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Flut hat heute - und dazu mu&amp;szlig; man bemerken der Himmel war blau und Wind gab es keinen und der Wellengang war niedrig wie stets bei sch&amp;ouml;nem Wetter - und trotzdem lagen heute nachmittag die Ufer der Insel unter Wasser und nat&amp;uuml;rlich wu&amp;szlig;te niemand, da&amp;szlig; am selben Tage auf der ganzen Welt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Leute von den Ufern in die H&amp;auml;user rannten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und die Steigung des Meeres beim Namen nannten!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Bewohner jener ziemlich kleinen Insel im s&amp;uuml;dlichen Pazifik von den D&amp;auml;chern ihrer H&amp;auml;user in die Fischerboote steigen um in Richtung jenes Kontinents zu fahren, wo seinerzeit die Sache mit dem Mais passierte. Doch auch dort ist das Meer schon meterhoch gestiegen und die St&amp;auml;dte an der K&amp;uuml;ste und die H&amp;auml;fen die liegen schon tief unter Wasser denn die Sache ist die, man mu&amp;szlig;te das gesamte Federvieh, also sechs Milliarden St&amp;uuml;ck, vergiftet wie es war, verbrennen und der Kohlenstaub, der davon entstand, gab der Atmosph&amp;auml;re - durch W&amp;auml;rme und Verbrennung schon bis anhin strapaziert - den Rest. Sie lie&amp;szlig; das Sonnenlicht wie bisher herein aber nicht mehr hinaus, wodurch sich die Luft derma&amp;szlig;en erw&amp;auml;rmte, da&amp;szlig; das Eis an den Polen zu schmelzen begann&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die K&amp;auml;lte kam zum Erliegen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und die Meere stiegen!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenig sp&amp;auml;ter werden die Leute, die mittlerweile in die Berge flohen, hinter den Gipfeln weit am Horizont ein seltsam fahles Licht erblicken&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und sie wissen nicht was sie denken sollen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Denn man h&amp;ouml;rt dazu ein leises Grollen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und wenn einer der &amp;Auml;lteren jetzt vermutet, da&amp;szlig; nun der Kampf der Gro&amp;szlig;en beginnt um den letzten verbleibenden Raum f&amp;uuml;r ihre V&amp;ouml;lker&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Da fragt ein Anderer voller Bitterkeit:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;quot;Wie, um Himmels willen, kam es soweit?&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Tja meine Damen und Herren:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Meer ist gestiegen, weil die Luft sich erw&amp;auml;rmte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Luft hat sich erw&amp;auml;rmt, weil die H&amp;uuml;hner verbrannten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die H&amp;uuml;hner verbrannten, weil sie Quecksilber hatten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quecksilber hatten sie, weil Fisch gefuttert wurde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Fisch hat man gefuttert, weil der Mais nicht mehr kam&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Mais kam nicht mehr, weil man Gift benutzte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Gift mu&amp;szlig;te her, weil die Insekten kamen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Insekten kamen, weil ein Fisch sie nicht mehr fra&amp;szlig;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Fisch fra&amp;szlig; sie nicht, weil er gefressen wurde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Gefressen wurde er, weil ein anderer krepierte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der andere krepierte, weil ein Vogel nicht mehr flog&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Vogel flog nicht mehr, weil ein K&amp;auml;fer verschwand -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser dreckige K&amp;auml;fer der am Anfang stand!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bleibt die Frage, stellen Sie sie unumwunden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Warum ist denn dieser K&amp;auml;fer verschwunden?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das meine Damen und Herren ist leider noch nicht richtig gekl&amp;auml;rt -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich glaube aber fast er hat sich falsch ern&amp;auml;hrt!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Statt Gr&amp;auml;ser zu fressen, fra&amp;szlig; er Gr&amp;auml;ser mit &amp;Ouml;l&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Statt Bl&amp;auml;tter zu fressen, fra&amp;szlig; er Bl&amp;auml;tter mit Ru&amp;szlig;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Statt Wasser zu trinken, trank er Wasser mit Schwefel -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;So treibt man auf die Dauer an sich selber eben Frevel!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bliebe noch die Frage, ich stell mich schon drauf ein&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wann wird das sein?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Da kratzen sich die Wissenschaftler meistens in den Haaren&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sie sagen in zehn, in zwanzig Jahren -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In f&amp;uuml;nfzig vielleicht oder auch erst in hundert!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich selber habe mich anders besonnen -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich bin sicher der Weltuntergang, meine Damen und Herren, hat schon begonnen!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 15 Nov 2019 22:38:00 +0100</pubDate>
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    <title>Krefeld 20. September 2019</title>
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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&lt;h1&gt;Fridays For Future&lt;/h1&gt;

&lt;h3&gt;Krefeld - 20. September 2019&lt;/h3&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 21 Sep 2019 21:57:00 +0200</pubDate>
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