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    <title>Harrys Blog (Artikel mit Tag Irmgard Keun)</title>
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    <description>make love not war</description>
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    <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 21:15:57 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Harrys Blog - make love not war</title>
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    <title>Nach Mitternacht</title>
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            <category>Antifaschismus</category>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=800&amp;amp;nb=800&amp;amp;id=67830&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Irmgard Keun - Nach Mitternacht&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Isbn: 9783123524349 | Bastei L&amp;uuml;bbe | 1981&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Haupthandlung spielt w&amp;auml;hrend der nationalsozialistischen Diktatur um das Jahr 1936 an zwei Tagen in Frankfurt am Main, mit den Schwerpunkten des Hitlerauftritts am Opernplatz und Liskas Fest. F&amp;uuml;r die Erz&amp;auml;hlerin, die 19-j&amp;auml;hrige Susanne Moder, genannt Sanna, und ihre politisch engagierten Freunde und Bekannten ist es eine Zeit des Umbruchs und der Entscheidungen f&amp;uuml;r ein an das Regime angepasstes Leben oder die Emigration aus Deutschland.&lt;br /&gt;
Die Handlung wird aus der Perspektive und in der Umgangssprache einer 16- bzw. 19-J&amp;auml;hrigen vorgef&amp;uuml;hrt. Die Ich-Erz&amp;auml;hlerin Sanna versteht oft nicht die Redeinhalte der Parteileute und intellektuellen Freunde ihres Bruders und deren ideologischen Hintergrund, aber die Autorin l&amp;auml;sst sie das Verhalten der Menschen im Alltag und deren &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen mit dem kindlichen, unverbildeten Blick eines Landm&amp;auml;dchens beobachten, deren &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen wiedergeben und kommentieren, teilweise erg&amp;auml;nzt durch witzig-ironische Bemerkungen einer lebenserfahrenen Frau. Diese Stilbr&amp;uuml;che erzielen beim Leser eine komische Wirkung, vor allem wenn dadurch die Phrasen und grotesken Widerspr&amp;uuml;che der Hitleranh&amp;auml;nger und die eigenn&amp;uuml;tzigen Umorientierungsversuche vieler B&amp;uuml;rger verfremdet und entlarvt werden.&lt;br /&gt;
Als aufmerksame Zuh&amp;ouml;rerin und Beobachterin charakterisiert und parodiert Sanna die Verhaltensweisen z. B. Liskas, Gertis oder Bettys und gibt, v. a. in den Caf&amp;eacute;haus-Szenen, Gespr&amp;auml;che &amp;uuml;ber die politische Situation in direkter Rede wieder. So bilden die beiden letzten Kapitel (Kap. 6 und 7) f&amp;uuml;r Heini ein Forum seiner Systemkritik-Monologe und der Journalist erscheint durch seinen Selbstmord als konsequente Gegenfigur zum Dichter Algin. Liska und Betty sind die ihnen entsprechenden Frauen. Der Tragik dieser Beziehungen, erg&amp;auml;nzt durch das ungl&amp;uuml;ckliche Verh&amp;auml;ltnis Gertis und Dieter Aarons, wird die Flucht des Paares Sanna und Franz als hoffnungsvoller Aspekt gegen&amp;uuml;bergestellt.&lt;br /&gt;
Die Autorin verdichtet die Handlung immer wieder in symbolischen Kontrastsituationen: Hitler mit der leeren Hand und das instrumentalisierte Bertchen Silias mit dem falschen Strau&amp;szlig; oder die misslungene Judenerkennung des St&amp;uuml;rmermanns. durch W&amp;uuml;nschelrute und Horoskop (Kap. 6) und die folgende skurrile Verbr&amp;uuml;derung von Nazi und Jude. Ebenso stehen die ausgelassen singenden und tanzenden G&amp;auml;ste auf der Party der unerf&amp;uuml;llten Liebe Liskas zu Heini und dessen Selbstmord gegen&amp;uuml;ber, der den Untergang ihrer politischen Tr&amp;auml;ume spiegelt. Das alles spielt sich in der Beletage ab, w&amp;auml;hrend der wegen eines Angriffs auf einen SA-Mann gesuchte Franz im Keller versteckt auf die Flucht mit Sanna wartet. Die tragischen Entscheidungen vor Mitternacht kontrastieren mit der Hoffnung des neuen Tages nach Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Nach_Mitternacht&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Am Opernplatz&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gerti und ich sa&amp;szlig;en im Esplande, um uns wurde es immer leerer, immer leerer, ganz leer. Alle Juden gingen fort. Aus dem Lautsprecher rasten Reden wie ein Gewitter. Voll war das Caf&amp;eacute; von diesen Reden &amp;uuml;ber den F&amp;uuml;hrer, der kommen werde, &amp;uuml;ber das freie Deutschland, &amp;uuml;be die Begeisterung der Menge. Zwei &amp;auml;ltere Damen kamen herein, d&amp;uuml;nn und sauber sahen sie aus, unverheiratet und beschr&amp;auml;nkten Mitteln, wie reisende Lehrerinnen aus einer kleinen Stadt. Sie bestellten Kaffee und Apfeltorte&amp;#160; mit Sahne. Als sie anfangen wollten zu essen, wurde im Radio das Horst-Wessel-Lied gespielt, die alten Fr&amp;auml;uleins lie&amp;szlig;en ihre L&amp;ouml;ffel fallen, standen auf, reckten die Arme. Das mu&amp;szlig; man, weil man nie wei&amp;szlig;, wer einen beobachtet und anzeigt. Vielleicht hatten sie voreinander Angst. Gerti und ich standen auch auf.&lt;br /&gt;
Still war das Radio f&amp;uuml;r einen Augenblick. Ein Kellner kam und fragte die Gerti, ob sie von einem Balkon aus alles sehen wolle. Weil wir nun schon mal da waren, wollten wir das nat&amp;uuml;rlich. Wir fuhren mit dem Kellner im Lift auf und ab, alle Balkons waren Nester voller Menschen. Aber der Kellner fand noch einen Balkon, in den er uns reinquetschen konnte. Er selbst hatte kein Interesse daran etwas zu sehen.&lt;br /&gt;
Ich sa&amp;szlig; halb auf dem Scho&amp;szlig; von einem dicken Mann, sein Gesicht konnte ich nicht richtig erkennen, sein Atem war war wie ein fetter stinkender Ball, der mir immerzu ins Gesicht flog. Hinter uns sa&amp;szlig;en elegante Herren und Damen, die benahmen sich still und mit vornehmer Aufmerksamkeit wie in der Loge von einem Theater. Und Gerti sagte auch, es komme ihr vor, als h&amp;auml;tten wir Freikarten f&amp;uuml;r einen Theaterplatz, auf den wir eigentlich nicht geh&amp;ouml;ren und f&amp;uuml;r den wir nicht passend angezogen seien.&lt;br /&gt;
Rechts auf der Seite vom Opernplatz, wo es so parkartig ist, hatte sich ein schwarzes Meer von Menschen gebildet, die bewegten sich auf und ab in langsamen Wellen. &amp;Uuml;ber ihnen schwamm m&amp;uuml;des Licht. Auf dem freigelassenen Platz sprangen und rasten erregt einige SS-Leute herum und schwenkten in wilder Aufregung ihre Arme. Danach geschah immer noch nichts.&lt;br /&gt;
Manchmal wurden aus dem Meer von Menschen ohnm&amp;auml;chtige Frauen von SS-M&amp;auml;nnern fortgetragen, dadurch wurde den Leuten in den Logenbalkons das Warten nicht zu langweilig.&lt;br /&gt;
Dann glitten auf einmal Autos &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e - weich und eilig wie fliegende Daunenfedern. Und so sch&amp;ouml;n! Nie in meinem habe ich so wunderbare Autos gesehen. Und so viele Autos kamen, so viele! Alle Gauleiter und zugeh&amp;ouml;rigen hohen Parteim&amp;auml;nner fuhren in solchen Autos, es war herrlich. Die sind sicherlich alle furchtbar reich. Denn wenn ich an den Franz denke und mir ausmale, er w&amp;uuml;rde noch hundert Jahre leben und von morgens bis abends arbeiten - wenn er immer Arbeit h&amp;auml;tte - und w&amp;uuml;rde hundert Jahre nicht trinken und kein bi&amp;szlig;chen rauchen und nichts tun als sparen, sparen, sparen - dann k&amp;ouml;nnte er sich in hundert Jahren immer noch nicht so ein Auto kaufen. In tausend Jahren vielleicht. Aber welcher Mensch wird schon tausend Jahre alt.&lt;br /&gt;
Es macht mir Freude, die sch&amp;ouml;nen Autos zu sehen, wie wunderbar blanke rasende K&amp;auml;fer sahen sie von oben aus. Und unten die vielen Leute, die wohl l&amp;auml;ngst schon halb tot vom Warten waren, hatten nun auch Freude, da&amp;szlig; ihnen endlich was geboten wurde, allerdings konnten ja nur die Vornstehenden was sehen.&lt;br /&gt;
Von weitem schwollen Rufe an: Heil Hitler, n&amp;auml;her kam der Mengen Ruf herangewellt, immer n&amp;auml;her - nun stieg er zu unserem Balkon empor - breit, heiser und etwas m&amp;uuml;de. Und langsam fuhr ein Auto vorbei, darin stand der F&amp;uuml;hrer wie der Prinz Karneval im Karnevalszug. Aber er war nicht so lustig und fr&amp;ouml;hlich wie der Prinz Karneval und warf auch keine Bonbons und Str&amp;auml;u&amp;szlig;chen, sondern hob nur eine leere Hand.&lt;br /&gt;
Ein hellblaues K&amp;uuml;gelchen rollte auf die Stra&amp;szlig;e, dem Auto entgegen. Das war Bertchen Silias, die zur heutigen Reihendurchbrecherin ernannt worden war, denn oft w&amp;uuml;nscht der F&amp;uuml;hrer, mit Kindern fotografiert zu werden. Aber diesmal hatte er wohl keine Lust, Bertchen stand als einsamer kleiner Punkt mit einem riesigen Blumenstrau&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
Vorbei war der F&amp;uuml;hrer. SS-Leute umknieten Bertchen, Blitzlicht flammte, es wurde fotografiert. Nun kommt Bertchen vielleicht doch noch in die Zeitung, wenn auch nur mit SS-Leuten statt mit dem F&amp;uuml;hrer. Dadurch wird die Frau Silias einen kleinen Trost haben.&lt;br /&gt;
Auf dem langen Balkon des Opernhauses stellten die jetzigen ber&amp;uuml;hmten M&amp;auml;nner sich mit Feierlichkeit auf, mit h&amp;ouml;flichen Verbeugungen gegeneinander, und sie gr&amp;uuml;&amp;szlig;ten auch ins Volk.&lt;br /&gt;
Sie taten eigentlich nichts interessantes, aber man durfte sie ansehen.&lt;br /&gt;
Gerti meinte, man habe eigentlich nicht viel davon, solche f&amp;uuml;hrende M&amp;auml;nner anzusehen, die f&amp;uuml;hrenden M&amp;auml;nner h&amp;auml;tten sicher viel mehr davon, wenn sie von uns angesehen w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;
Andererseits waren Damen in unserem Balkon, die freuten sich sehr, da&amp;szlig; sie so einen General Blomberg erkennen konnten und G&amp;ouml;ring, weil er so was Rotes an seine Jacke hatte - man wei&amp;szlig; ja von Fotografien her, da&amp;szlig; er immer gern aparte Kost&amp;uuml;me tr&amp;auml;gt. Trotzdem er doch eigentlich schon jetzt so bekannt ist, da&amp;szlig; er durch besondere Kleidung nicht mehr auffallen braucht.&lt;br /&gt;
Zum Algin kommt manchmal ein junger Mann, der ist Schauspieler und findet kein Engagement und mu&amp;szlig; durch seine Erscheinung wirken und tr&amp;auml;gt darum leuchtende Schweinslederhandschuhe. Der G&amp;ouml;ring hat aber doch in seiner Art schon ein Engagement. Andererseits kommen ja auch fertige Filmschauspieler nie zur Ruhe und m&amp;uuml;ssen auch immer wieder von neuem dem Publikum das &amp;Auml;u&amp;szlig;erste an Mode und Glanz bieten. So ein G&amp;ouml;ring mu&amp;szlig; sicher dauern nachdenken, um einem Volk immer Neuigkeiten vorf&amp;uuml;hren zu k&amp;ouml;nnen. Und dabei m&amp;uuml;ssen diese M&amp;auml;nner auch noch immer Zeit zum regieren finden. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sie das alles schaffen. Der F&amp;uuml;hrer gibt doch schon fast sein ganzes Leben hin, f&amp;uuml;r sein Volk fotografiert zu werden. Man stelle sich nur so eine ungeheure Leistung vor: ununterbrochen sich mit Kindern und Lieblingshunden, im Freien und in Zimmern - immerzu. Und au&amp;szlig;erdem st&amp;auml;ndig mit Flugzeugen zu fahren und in langen Wagneropern sitzen, weil das deutsche Kunst ist, f&amp;uuml;r die er sich auch opfert.&lt;br /&gt;
Ber&amp;uuml;hmtheit fordert immer Opfer, das habe ich mal in einem Artikel &amp;uuml;ber Marlene Dietrich gelesen. Es hei&amp;szlig;t ja immer, der F&amp;uuml;hrer w&amp;uuml;rde nur Radieschen essen und Schwarzbrot mit Klatschk&amp;auml;se. Das ist auch so ein Opfer f&amp;uuml;r den Ruhm. Die Filmschauspielerinnen von Hollywood essen manchmal noch viel weniger, weil sie nicht dick werden d&amp;uuml;rfen. Und sie trinken und rauchen auch nicht, wegen der Sch&amp;ouml;nheit. Die Liska hungert sich manchmal halb tot, nur um abzunehmen.&lt;br /&gt;
Ich k&amp;ouml;nnte mir denken, da&amp;szlig; unserem F&amp;uuml;hrer daran liegt, eine besonders schlanke Figur zu haben, da er doch immerzu fotografiert und in Wochenschauen und Reichsparteitagfilmen vorgef&amp;uuml;hrt wird. Er m&amp;ouml;chte vielleicht auch einen Gegensatz bilden zu G&amp;ouml;ring und dem Minister Ley und vielen B&amp;uuml;rgermeistern und Ministern, die wirklich alle auffallend zugenommen haben. Das kann man ja t&amp;auml;glich an ihren Bilder in den Illustrierten erkennen.&lt;br /&gt;
Da standen diese Herrschaften nun pers&amp;ouml;nlich auf dem Balkon des Opernhauses. Sie blieben erleuchtet, sonst war Nacht. Die Lichter des Platzes wurden gel&amp;ouml;scht, damit die Reichswehr zu richtiger Geltung kommen konnte. Denn die hatte blinkende Stahlhelme auf und brennende Fackeln in den H&amp;auml;nden, damit tanzte sie zu milit&amp;auml;rischen Musikkl&amp;auml;ngen eine Art Ballett. Es handelte sich um einen Zapfenstreich und stellte einen historischen Moment dar und sah sehr h&amp;uuml;bsch aus.&lt;br /&gt;
Die Welt war gro&amp;szlig; und dunkelblau, die tanzenden M&amp;auml;nner waren schwarz und gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig - ohne Gesichter und stumm, in schwarzer Bewegung. Ich habe in einem Kulturfilm mal Kriegst&amp;auml;nze von Negern gesehen, die waren etwas lebhafter, aber der Tanz der Reichswehr hat mir auch sehr gut gefallen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Thu, 12 Dec 2019 22:57:00 +0100</pubDate>
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    <title>Das kunstseidene Mädchen</title>
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Irmgard Keun - Das kunstseidene M&amp;auml;dchen&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

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&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
 
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    <pubDate>Thu, 06 Feb 2014 12:20:00 +0100</pubDate>
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