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    <title>Harrys Blog (Artikel mit Tag Bernt Engelmann)</title>
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    <description>make love not war</description>
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    <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 09:56:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Harrys Blog - make love not war</title>
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    <title>20. Januar 1921: Geburtstag von Bernt Engelmann</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/117-20.-Januar-1921-Geburtstag-von-Bernt-Engelmann</link>
            <category>Antifaschismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Pazifismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Bernt Engelmann Fotocollage&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=800&amp;amp;nb=800&amp;amp;id=84995&quot; title=&quot;Bernt Engelmann Fotocollage&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute vor 100 Jahren&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Bernt Engelmann&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p style=&quot;margin-left: 40px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;* 20. Januar 1921 &amp;dagger; 14. April 1994&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Einig gegen Recht und Freiheit - Deutsches Anti-Geschichtsbuch 2. Teil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Fischer Taschenbuch Verlag | 1978 | ISBN: 9783596218387&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?id=84958&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Reichspr&amp;auml;sident:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Paul v. Hindenburg war indessen nicht blo&amp;szlig; ein einfallsloser Gamaschenknopf, recht bornierter Milit&amp;auml;r und, was Treuepflichten betraf, nur an denen seiner Untergebenen zu ihm, nicht umgekehrt, interessierter Vertreter des autorit&amp;auml;ren Obrigkeitsstaats-Gedankens; er hatte auch - in dieser Hinsicht ganz &amp;auml;hnlich wie Bismarck - die von keinen Skrupeln geplagte Vorstellung, da&amp;szlig; er ein Junker sei und davon seinen Vorteil haben m&amp;uuml;sse. Seit seinem 80. Geburtstag im Jahre 1927 z&amp;auml;hlte er zu den ostelbischen Gro&amp;szlig;grundbesitzern. Unter F&amp;uuml;hrung des erzkonservativen Multimillion&amp;auml;rs Elard v. Oldenburg-Januschau, Mitglied der deutschnationalen Reichstagsfraktion, hatten die Gro&amp;szlig;agrarier Pommerns und Ostpreu&amp;szlig;ens unter sich und bei der Schwerindustrie einen Millionenbetrag gesammelt und ihrem zum Staatsoberhaupt gew&amp;auml;hlten Standesgenossen zu dessen Jubelfest das ostpreu&amp;szlig;ische Schlo&amp;szlig; und Rittergut Neudeck geschenkt, das der Stammsitz derer v. Beneckendorff und v. Hindenburg war. Schon dieses Millionengeschenk und seine Annahme durch den amtierenden Reichspr&amp;auml;sidenten lie&amp;szlig; die Unbek&amp;uuml;mmertheit erkennen, mit der sich Hindenburg und seine aristokratischen Freunde &amp;uuml;ber gesetzliche Bestimmungen und gute Sitten hinwegsetzten; jeder Amtsvorsteher oder Lehrer, der sich von Dorfhonoratioren oder beg&amp;uuml;terten Eltern ein paar hundert Mark zum Geburtstag h&amp;auml;tte schenken lassen, w&amp;auml;re daf&amp;uuml;r bestraft worden. Ebert war monatelang von der gesamten Rechtspresse mit Verleumdungen &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ttet worden, weil er einmal von Gesch&amp;auml;ftsleuten, die in keiner direkten Beziehung zu ihm standen, einen Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ckskorb ins Haus geschickt bekommen hatte, der zudem postwendend an die Absender zur&amp;uuml;ckgesandt worden war. Eberts Nachfolger, v. Hindenburg, nahm ein ungleich wertvolleres Geschenk nicht nur bedenkenlos an, obwohl er genau wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; die edlen Spender sehr konkrete Vorstellungen von den Gegenleistungen hatten, die sie daf&amp;uuml;r erwarteten; er lie&amp;szlig; es als Reichspr&amp;auml;sident sogar zu, da&amp;szlig; mit dem von ihm gern angenommenen Geschenk eine Steuerhinterziehung verbunden war: &amp;raquo;In Anbetracht des hohen Alters Eurer Exzellenz&amp;laquo;, hatte ihm dazu Elard v. Oldenburg-Januschau, Hindenburgs neuer Gutsnachbar, augenzwinkernd erkl&amp;auml;rt, habe man Neudeck pro forma auf den Namen des Pr&amp;auml;sidentensohns Oskar ins Grundbuch eintragen lassen; so w&amp;uuml;rde der Staat sp&amp;auml;ter keine Erbschaftssteuer kassieren k&amp;ouml;nnen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 10:56:00 +0100</pubDate>
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    <category>Bernt Engelmann</category>
<category>birthday</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Geburtstag</category>
<category>Geschichte</category>
<category>Hindenburg</category>
<category>Korruption</category>
<category>Weimarer Republik</category>

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    <title>Machtergreifung - 30. Januar 1933</title>
    <link>https://blog.goehde.com/index.php?/archives/91-Machtergreifung-30.-Januar-1933</link>
            <category>Antifaschismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (harry)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Bernt Engelmann&quot; src=&quot;https://www.goehde.com/img.php?nh=600&amp;amp;nb=600&amp;amp;id=84952&quot; title=&quot;Im Gleichschritt marsch&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bernt Engelmann - Im Gleichschritt marsch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie wir die Nazizeit erlebten 1933 - 1939&lt;br /&gt;
&amp;#160;Isbn: 9783442067275 | Goldmann | 1984&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Machtergreifung - 30. Januar 1933&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Viele Jahre sp&amp;auml;ter, als das &amp;gt;Dritte Reich&amp;lt; bereits untergegangen war, fand ich im Archiv des einstigen &amp;gt;Reichssenders K&amp;ouml;ln&amp;lt; den Sprechertext vom Abend des 30. Januar 1933. W&amp;auml;hrend ich ihn las, erging es mir so wie damals, als ich ihn als Zw&amp;ouml;lfj&amp;auml;hriger zum erstenmal geh&amp;ouml;rt hatte: Die Worte erf&amp;uuml;llten mich mit Staunen und Ekel zugleich. &amp;raquo;Wie eine Flamme schl&amp;auml;gt es &amp;uuml;ber Deutschland auf: Adolf Hitler ist Reichskanzler! Millionen Herzen sind angez&amp;uuml;ndet, Jubel und Dankbarkeit suchen nach einem Ausbruch ... &amp;laquo; So stand es tats&amp;auml;chlich im Manuskript des Rundfunksprechers, und er sprach diesen Text, wie ich mich deutlich erinnere, so, als versuchte ein von Begeisterung &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigter Augenzeuge seinen Zuh&amp;ouml;rern den grandiosen Sieg Caracciolas beim Autorennen um den Grand Prix von Monaco zu schildern: &amp;raquo;Ein Zug von hunderttausend Fackeln brandet die Wilhelmstra&amp;szlig;e herauf ... Durchs Brandenburger Tor sind sie marschiert, die braunen Kolonnen der SA - als Sieger eines, opferreichen Kampfes. Blutrot leuchten die Fahnen, auf wei&amp;szlig;em Grund das Hakenkreuz - Symbol der aufgehenden Sonne! Ein herrlicher, ein wunderbarer Anblick! Und jetzt - tats&amp;auml;chlich! In diesem Augenblick ert&amp;ouml;nt von S&amp;uuml;den her der harte Marschtritt des &amp;gt;Stahlhelms&amp;lt;. Gebannt lauscht die Menge, die Fackeln wogen ... &amp;Uuml;berall Fackeln und - jubelnde Menschen! Hunderttausend Kehlen jauchzen ihr Sieg Heil - Heil Hitler! in die Nacht! Und dort, &amp;uuml;ber der jubelnden Menschenmenge und dem Meer von lohenden Fackeln steht, aufrecht und bis ins innerste ergriffen, der Reichspr&amp;auml;sident von Hindenburg, der greise Feldmarschall und Sieger von Tannenberg, an seinem Fenster ... Daneben in der Reichskanzlei der F&amp;uuml;hrer - ja, es ist der F&amp;uuml;hrer! Da steht er mit seinen Ministern: Adolf Hitler ... Der unbekannte Soldat des Weltkrieges, der unbeugsame K&amp;auml;mpfer, der Fahnentr&amp;auml;ger der Freiheit ...! Seine Augen sind in die Ferne gerichtet. Gewi&amp;szlig; sinnt er &amp;uuml;ber die langen Jahre des Kampfes, denkt an die Blutopfer der Bewegung, den langen, entbehrungsreichen Marsch - Und nun - ja! Ja! Brausend klingt es zu den dem jungen Reichskanzler herauf aus dem Chor der Hunderttausend - das Deutschlandlied! Von der Maas bis an die Memel ... Deutschland, Deutschland, &amp;uuml;ber alles, &amp;uuml;ber alles in der Welt! Wie ein Gebet steigt es zum Himmel, wie Dank und Jubel zugleich! Wie der Choral von Leuthen ...! Und nun: Ja! Ja! Nun stimmt die Menge das Kampflied der nationalsozialistischen Bewegung an, das Hort-Wessel-Lied! Wie ein Ruck geht es durch die un&amp;uuml;bersehbare, wogende Menge: Hunderttausend Arme recken sich gl&amp;auml;ubig und dankbar zum Deutschen Gru&amp;szlig; ... Sie gr&amp;uuml;&amp;szlig;en den F&amp;uuml;hrer und ehren damit zugleich die unvergessenen Opfer des Kampfes - Kam&amp;#39;raden, die Rotfront und Reaktion erschossen ... Ja! Wirklich: Sie marschieren im Geist in diesen Reihen mit! So mancher dort in der Menge wischt sich verstohlen die Tr&amp;auml;nen ab, Tr&amp;auml;nen der Dankbarkeit und der Freude! Heil dir, unser F&amp;uuml;hrer, Heil dem deutschen Vaterland!, singen die Herzen, und das alte M&amp;uuml;tterlein dort in der Menge am Stra&amp;szlig;enrand spricht es aus, was alle empfinden, alle die M&amp;auml;nner und Frauen dort unten und auch die wackeren SA- und SS-M&amp;auml;nner, die in langen Kolonnen vorbeimarschieren hinter der Hakenkreuzfahne: Dank dir, Allm&amp;auml;chtiger, da&amp;szlig; wir diesen Tag erleben durften!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 09 Dec 2017 21:45:00 +0100</pubDate>
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    <category>3. Reich</category>
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